Frage von Klabauterfrau: Warum halten sich Vorurteile und Animositäten verschiedener Länder untereinander so hartnäckig?
Warum ist es so schwer, Vorurteile und Animositäten diesbezüglich loszuwerden? Wie kann man solche Rescentiments auflösen helfen?
Details zur Frage:
Als Beispiele:
Deutsche und Österreicher – man kann drauf warten, daß man als Deutscher garantiert irgendeine Spitze bekommt, daß dies oder jenes typisch Deutsch sei. Die üblichen Frozzeleien, die auf leichte Rescentiments hinweisen. Die Deutschen geben die Spitzen zurück, dabei kommen Österreicher und Deutsche besser miteinander aus, als sie zugeben möchten.
Oder : England pflegt eine einseitige Haßliebe zu Deutschland und meint wirklich noch, es habe mit Humor zu tun, wenn man zb. anlässlich der FußballWM mit dem alten Thema Nazideutschland von anno Tobak die Regenbogenpresse überfüttert. Nun kommt man im Alltag untereinander sehr viel besser klar als man zugibt und der sog. Haß ist längst nicht so schlimm, wie es die Presse vermuten lässt, aber wenn es um Fußball geht, gehts in der englischen Boulevardpresse rund. Kleine Spitzen, die auf unterschwellige Rescentiments hindeuten. Rescentiments die schon vor 1914 entstanden waren, nebenbei bemerkt.
Der gesunde Menschenverstand sollte uns sagen, daß die jetztige Generation egal wo, nichts mit einem schrecklichen vergangenen Krieg zu tun hat, daß diese Generation den Krieg nicht gewollt und durchgeführt hat, daß wir überwiegend Nachgeborene sind, die auch nur eine normale, bessere Welt wollen. Die Welt hat sich gedreht, man lebt nicht mehr 1945. Man schmiert es uns immer noch bei jeder Gelegenheit aufs Butterbrot.
Allgemein gesprochen: Dann trägt sich ein Land XY noch 200 Jahre später nach, daß man im Jahre soundso Land ans Nachbarland abgeben mußte oder einen Krieg verloren hat. Und die Rescentiments wachsen weiter, obwohl keiner der damals beteiligten noch lebt, noch das irgendwie nachvollziehen kann. Auch hier hat sich die Welt gedreht.
Jedes Land hat Rescentiments gegen irgendein anderes Land,mit dem es in der Vergangenheit mal Konflikte gab. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Leute,die dafür verantwortlich waren, noch leben oder die Diktatoren und Rädelsführer, oder ob es den Zeitgeist dafür überhaupt noch gibt. Wichtig ist, man hält seine Vorurteile und sondert sie bei passender Gelegenheit unmißverständlich ab.
Ich finde, sowas ist kontraproduktiv und wenig sinnvoll und auch garnicht nötig. Sowas hält nur auf.
@Blauclever, das solltest du den nichtbayern aber unbedingt noch ins Hochdeutsche übersetzen 
@Blauclever, hehe
ich hab dich sowieso verstanden, aber die Norddeutschen werden Dir dankbar sein.
Beste Antwort:
Answer by blauclever
Weil d’Leit ned mitananda zsammkemma und ned mitananda dischkurier’n.
@Fragestellerin: Auf Grund fehlender Begegnungswünsche von Menschen verschiedener Nationalitäten und der Verweigerung lingualer Kontakte kommt es zu den in der Frage exemplarisch dargestellten Konfliktsitutationen.
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